fbpx

Erdwärmepumpen – umweltschonend und energiesparend

Wärmepumpen sind eine vernünftige Lösung, um mit erneuerbarer Energie und damit umweltschonend zu heizen und Warmwasser aufzubereiten. Im Speziellen möchten wir hier auf die Erdwärmepumpe eingehen und einige Fachbegriffe erklären. Die Erdwärme ist neben den Wind- und Sonnenenergien eine der umweltfreundlichsten und zukunftsorientierte erneuerbare Energiequelle.

 

Einfache Erklärung für Erdwärmepumpe

 

Die konstante Temperatur im Boden in rund ein Meter Tiefe wird genutzt, um Gebäude oder Wohnungen zu heizen oder Warmwasser aufzubereiten. Diese Wärmeenergie kann Energie zum Heizen erhalten. Bei der Gewinnung der Erdwärme stehen drei Varianten zur Verfügung.

  • Erdkollektoren
  • Erdsonden
  • Grabenkollektoren

Die Funktionsweise ist bei den genannten Varianten ähnlich. Die gewonnene Wärme aus der Erde wird dem Heizsystem mittels Wärmepumpe zugeführt.

 

Wie funktioniert nun so eine Erdwärmepumpe eigentlich?

 

Die Erdwärmepumpe besteht aus vier Teilen:

  • dem Verdampfer
  • dem Kondensator
  • dem Verdichter
  • dem Expansionsventil

Diese vier Komponente sind dafür verantwortlich, dass die gewonnenen Energie aus der Erde in die Wärme umgewandelt werden kann.

 

Die Erklärung der 10 folgenden Fachbegriffe steigert Ihr Wissen rund um die Funktion der Erdwärmepumpe

 

Der Erdwärmekollektor:

Erdwärmekollektoren sind Erdwärmeübertrager, die horizontal im Erdreich in einer Tiefe bis zu 1,5 Meter verlegt werden.  Sie werden primär als Wärmequelle für Wärmepumpenheizungen genutzt. Die Menge an der gewonnener Energie hängt sehr stark von dem Temperaturverlauf der jeweiligen Jahreszeit sowie von der Bodenbeschaffenheit. Aus diesem Grund lohnen sich die Erdwärmekollektoren vor allem in tiefergelegenen Regionen mit mildem Wetter. Da sich die Bodentemperatur durch eindringendes Regenwasser ebenso wie durch Sonneneinstrahlung erhöht, eignen sich unversiegelte und unbeschattete Freiflächen wie Rasenflächen gut zur Installation von Erdwärmekollektoren.

 

Die Erdwärmesonde:

Erdwärmesonden (EWS) sind die  Erdwärmeüberträger, in denen eine Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert. Dieses Rohrsystem wird  in ein vertikal oder schräg verlaufendes Bohrloch eingebracht. Mit der Erdwärmesonde wird dem Erdreich Wärme entzogen.  In den Erdsonde zirkuliert eine Flüssigkeit, die diese Wärme speichert und zu der Wärmepumpe transportiert.

 

Das Kältemittel:

Das Kältemittel ist eine Flüssigkeit, die in den Erdsonden oder in den Erdkollektoren fließt. Es transportiert durch die Rohrleitungen die aufgenommene Wärme zur Wärmepumpe. Das Kältemittel bei der Aufnahme von Erdwärme verdampft.  Diese in Gas umgewandelte Flüssigkeit gelangt zum Verdichter in der Wärmepumpe und durch die Kompression gibt die Wärme an die Wärmepumpe ab.  Diese Wärme wird dann zum Heizen oder zur Warmwasseraufbereitung genutzt.

 

Der Verdichter:

Der Kompressor oder auch Verdichter verdichtet das Kältemittel. Durch den hohen Druck, der dabei entsteht, steigt auch die Temperatur der gewonnenen Wärme aus der Erde. Dieser Verdichter wird mittels Strom betrieben.

 

Das Expansionsventil:

Die Flüssigkeit oder das Kältemittel strömt unter Druck durch ein Expansionsventil. Dadurch kann das Gas sich ausdehnen und abkühlen. Durch die Abkühlung verflüssigt es sich und die Flüssigkeit wird wieder der Erdsonde zugeleitet, um den Kreislauf wieder von vorne beginnen zu lassen.

 

Die JAZ oder auch Jahresarbeitszahl:

Die Effizienz einer Erdwärmepumpe wird mittels JAZ (kurz für Jahresarbeitszahl) beziffert. Diese JAZ wird für jede zu beheizende Wohnung oder Gebäude ermittelt und danach die Effizienz der benötigten Erdwärmepumpe ermittelt.

 

Der COP-Wert:

COP steht für „Coefficient of Performance“ und gibt die Effizienz der Erdwärmepumpe an. Somit ist der COP eine wichtige Kennzahl. Er steht für das Verhältnis von erforderlicher Arbeitsenergie und der endgültigen Wärmeleistung.

 

Der Verdampfer:

Die aus der Erde gewonnene Wärme wird im Verdampfer aufgenommen und an das Kältemittel abgegeben. Dadurch wird das Kältemittel zu Gas und dieses Gas wird zur Erdwärmepumpe weiterbefördert.

 

Das EHPA-Gütesiegel:

Dieses Gütesiegel wird von der European Heat Pump Association (EHPA) verliehen. Es sichert eine äußerst hohe Qualität der Wärmepumpen.

 

Das Arbeitsmittel:

Das Arbeitsmittel einer Wärmepumpe ist das Kältemittel. Damit wird die aufgenommene Wärme zur Wärmepumpe transportiert.

 

Interessieren Sie sich für eine Erdwärmepumpe?

Dann sind Sie bei uns richtig. Wir beraten Sie gerne!

No Comments

Post A Comment

× Haben Sie Fragen?